Rüdiger Tonojan MdL besucht Gewerbe Akademie der Handwerkskammer Freiburg im Rahmen der „Tour de Handwerk"
Im Rahmen der „Tour de Handwerk" der Handwerkskammer Freiburg besuchte Rüdiger Tonojan MdL gemeinsam mit weiteren Landtags- und Bundestagsabgeordneten aus Südbaden die Gewerbe Akademie in Freiburg-Landwasser. Neben der Besichtigung der Ausbildungswerkstätten der Gewerke Sanitär Heizung Klima und Zahntechnik informierte sich Tonojan über das im Bau befindliche Azubi-Wohnheim „WIR:SÜD" der Freiburger Stadtbau.
„Der Besuch hier im Bildungshaus, zusammen mit dem entstehenden Azubi-Wohnprojekt, zeigt eindrücklich, wie modern und zukunftsorientiert berufliche Bildung im Handwerk heute funktioniert", so Tonojan. Als Land habe man mit „Horizont Handwerk" ein klares Signal gesetzt. Zusammen mit der Fortführung der Meisterprämie leiste auch der Nachtragshaushalt 2025/2026 einen wichtigen Beitrag: Aus dem Landesanteil am Sondervermögen des Bundes sind laut Handwerk BW rund 30 Millionen Euro für die Modernisierung der Bildungsstätten des Handwerks vorgesehen. „Damit schaffen wir wichtige Grundlagen, um dem Fachkräftemangel wirksam zu begegnen", so Tonojan.
Ein zweites Anliegen liegt dem Abgeordneten besonders am Herzen: die Betriebsnachfolge. Mit dem Landesprojekt „Next Generation Handwerk" bringen die Handwerkskammern im Land Übergeberinnen und Übergeber mit potenziellen Nachfolgerinnen und Nachfolgern zusammen. „Rund 50.000 Betriebe stehen in Baden-Württemberg in den nächsten zehn Jahren zur Übergabe an – hier braucht es kostenfreie Beratung, eine Matching-Plattform und Qualifizierung, wie es die Generation-H-Academy bietet", betonte Tonojan. Das sei gut investiertes Geld, denn jede erfolgreiche Übergabe sichere Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung.
Besonders beeindruckt zeigte sich Tonojan von der Arbeit der Ausbilderinnen und Ausbilder vor Ort: „Sie leisten in der überbetrieblichen Ausbildung Tag für Tag hervorragende Arbeit – und genau das ist es, was das Handwerk zukunftsfest macht."
Abschließend dankte er der Handwerkskammer Freiburg für die Einladung und den offenen Austausch: „Solche Besuche sind für mich unverzichtbar, um zu verstehen, wo den Betrieben der Schuh drückt – und ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass die vereinbarten Maßnahmen konsequent umgesetzt werden."