Was unterscheidet herkömmliches Eiweiß von High-Tech-Protein? Handelt es sich um das Abfallprodukt Gelatine oder um hochwertiges Collagen? Und sind in der Dubai-Schokolade tatsächlich echte Pistazien enthalten?
Was wirklich in unserem Essen steckt, ist nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Ob die Versprechungen der Hersteller halten, was sie versprechen und viele weitere Fragen klären die Lebensmittelchemikerinnen und -chemiker in Baden-Württemberg. Zu ihren Aufgaben gehört außerdem die Überprüfung von Produkten auf Allergene, Mineralöle, Pestizidrückstände oder Mykotoxine.
Über dieses breite Tätigkeitsspektrum, über die finanzielle und personelle Ausstattung der Chemischen und Veterinäruntersuchungsämter (CVUAs) sowie den gesundheitlichen Verbraucherschutz haben sich MdL Rüdiger Tonojan mit Dr. Schüle und Dr. Hardebusch vom Landesverband der Lebensmittelchemikerinnen/-chemiker im öffentlichen Dienst Baden-Württemberg ausgetauscht.
Baden-Württemberg nimmt bundesweit eine Spitzenposition in der Lebensmittelüberwachung ein. Ob das einzigartige Ökomonitoring, die Überprüfung von Hype-Produkten oder die Analyse aktueller Influencer-Trends: Die Lebensmittelchemiker*innen behalten sowohl die Breite als auch die Tiefe im Blick. Die vier Chemischen und Veterinäruntersuchungsämter verfügen zudem über eine hohe fachliche Spezialisierung und arbeiten eng vernetzt zusammen.
„Ich danke für den Input und die wertvollen Impulse und unterstütze die Arbeit der Lebensmittelchemikerinnen und -chemiker voll und ganz. Wir bleiben im Austausch“, so der Abgeordnete Tonojan.