Landtagsabgeordneter Rüdiger Tonojan besucht Fachgruppentag des Landesverbands der Lebensmittelchemiker*innen im öffentlichen Dienst
Was haben ein Mohnbrötchen, ein Haushaltshandschuh, Kinderschminke und schottischer Whisky gemeinsam? Sie alle gehören zu den Produkten, die von Lebensmittelchemiker*innen im öffentlichen Dienst auf Schadstoffe und andere Auffälligkeiten untersucht werden.
Beim Fachgruppentag des Landesverbands der Lebensmittelchemiker*innen im öffentlichen Dienst Baden-Württemberg machte der Grünen-Abgeordnete Rüdiger Tonojan, künftig verbraucherschutzpolitischer Sprecher der Grünen Landtagsfraktion, die zentrale Bedeutung der Lebensmittelüberwachung deutlich.
„Verbraucherschutz bedeutet für mich, Menschen zu befähigen, souveräne Entscheidungen zu treffen. Dafür müssen die Informationen, die sie erhalten, verlässlich sein“, betonte Tonojan. Die Chemischen und Veterinäruntersuchungsämter (CVUA) des Landes leisteten hierfür einen unverzichtbaren Beitrag. Mit ihrer breiten fachlichen Expertise untersuchten sie Lebensmittel, Trinkwasser, Kosmetika und zahlreiche weitere verbrauchernahe Produkte und schützten damit Verbraucherinnen und Verbraucher vor gesundheitlichen Risiken und Täuschung.
Tonojan kündigte an, sich in seiner neuen Funktion für starke und zukunftsfähige Strukturen der Lebensmittelüberwachung einzusetzen. Angesichts neuer Schadstoffe, innovativer Produkte und wachsender Anforderungen brauche es gut ausgebildetes Personal, angemessene Arbeitsbedingungen sowie eine moderne technische Ausstattung und kontinuierliche Fortbildung.
„Ihre Arbeit ist das zentrale staatliche und unabhängige Instrument für einen wirksamen gesundheitlichen Verbraucherschutz. Ich möchte mich deshalb ausdrücklich für dieses wichtige Engagement bedanken und mich dafür einsetzen, dass die CVUAen auch künftig ihre wichtige Arbeit auf hohem Niveau leisten können“, so Tonojan.
Der im Koalitionsvertrag der Landesregierung formulierte Anspruch, die CVUAen zu evaluieren und bedarfsgerecht zu stärken, sei dabei ein wichtiger Schritt. Tonojan betonte zugleich, dass Verbraucherschutz angesichts neuer Herausforderungen wie PFAS und der zunehmenden Digitalisierung kontinuierlich weiterentwickelt werden müsse.
Zum Abschluss dankte Tonojan den Lebensmittelchemiker*innen für ihre wichtige Arbeit und kündigte an, den fachlichen Austausch auch künftig regelmäßig fortzuführen.
